Energieberatung mit Plan

Vom energetischen Ist-Zustand zum passenden Sanierungskonzept

Eine gute Energieberatung betrachtet Gebäudehülle, Anlagentechnik und Nutzung im Zusammenhang. Sie zeigt, welche Maßnahmen technisch zusammenpassen, in welcher Reihenfolge sie sinnvoll sind und welche Fördermöglichkeiten für das Vorhaben geprüft werden sollten.

WohngebäudeIndividueller SanierungsfahrplanSchrittweise oder umfassende Sanierung verständlich vorbereiten
NichtwohngebäudeEnergieberatungsbericht nach DIN V 18599Gebäude, Nutzung und technische Systeme ganzheitlich bewerten
Zwei Gebäudearten – zwei passende Berichte

Welche Energieberatung benötigen Sie?

Wohn- und Nichtwohngebäude werden unterschiedlich genutzt und nach unterschiedlichen Verfahren bewertet. Deshalb wird das Beratungskonzept passend zur Gebäudeart erstellt.

Wohngebäude

Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)

Für Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Wohnungseigentümergemeinschaften.

Der iSFP zeigt den energetischen Zustand des Wohngebäudes und entwickelt daraus eine langfristig abgestimmte Sanierungsstrategie. Die Maßnahmen können als Gesamtpaket oder in aufeinander aufbauenden Schritten dargestellt werden.

  • Bewertung von Gebäudehülle und Heiztechnik
  • aufeinander abgestimmte Sanierungsschritte
  • Einordnung von Energieeinsparung und Investitionskosten
  • Hinweise zu Fördermöglichkeiten und Wechselwirkungen
  • persönliche Erläuterung der Ergebnisse

Gut zu wissen: Der Sanierungsfahrplan verpflichtet nicht zur Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen.

Nichtwohngebäude

Energieberatungsbericht nach DIN V 18599

Für beispielsweise Büro-, Praxis-, Verkaufs-, Verwaltungs-, Bildungs- oder Werkstattgebäude.

Der Bericht bildet die unterschiedlichen Nutzungsbereiche und technischen Systeme des Gebäudes ab. Auf dieser Grundlage werden energetische Schwachstellen, Sanierungsvarianten und ein sinnvoller Weg zu einem effizienteren Gebäude aufgezeigt.

  • Zonierung nach Nutzung und Betriebszeiten
  • Analyse von Gebäudehülle und technischen Anlagen
  • Bewertung von Heizung, Lüftung, Kühlung und Beleuchtung
  • Varianten für Einzelmaßnahmen oder eine umfassende Sanierung
  • Nachvollziehbarer Energieberatungsbericht

Entscheidend: Der tatsächliche Bilanzumfang richtet sich nach Nutzung, Größe und technischer Ausstattung des Gebäudes.

Der Mehrwert

Was Sie durch einen Beratungsbericht gewinnen

01

Gebäude verstehen

Der energetische Ist-Zustand wird nachvollziehbar erfasst und eingeordnet.

02

Fehlinvestitionen vermeiden

Maßnahmen werden nicht isoliert, sondern mit ihren gegenseitigen Auswirkungen betrachtet.

03

Reihenfolge festlegen

Der Bericht zeigt, welche Schritte aufeinander aufbauen und früh vorbereitet werden sollten.

04

Varianten vergleichen

Unterschiedliche technische Wege können anhand einheitlicher Grundlagen bewertet werden.

05

Budget strukturieren

Orientierende Kosten helfen, Maßnahmen zeitlich und finanziell einzuordnen.

06

Förderung vorbereiten

Geeignete Programme und notwendige nächste Schritte werden projektbezogen erläutert.

Nichtwohngebäude im Fokus

Warum Nichtwohngebäude eine eigene Beratung benötigen

Ein Büro funktioniert energetisch anders als eine Werkstatt, eine Praxis oder ein Verkaufsgebäude. Betriebszeiten, interne Wärmequellen, Beleuchtung, Lüftung und Kühlung können den Energiebedarf ebenso stark beeinflussen wie die Gebäudehülle.

Die Nutzung wird zonenweise betrachtet

Bei der Bilanzierung nach DIN V 18599 wird das Gebäude in Bereiche mit vergleichbaren Nutzungsbedingungen unterteilt. Dadurch können unterschiedliche Temperaturen, Betriebszeiten, Luftwechsel und technische Ausstattungen sachgerecht berücksichtigt werden.

Das Ergebnis ist keine pauschale Gebäudebewertung, sondern eine auf Nutzung und Technik abgestimmte Analyse.

Typische Untersuchungsbereiche

GebäudehülleHeizungWarmwasserLüftungKühlungBeleuchtung

Welche Bereiche tatsächlich in die Untersuchung einfließen, hängt von der vorhandenen Nutzung und Anlagentechnik ab.

BAFA-Förderung

Zuschüsse für qualifizierte Energieberatungen

Die folgenden Werte entsprechen dem offiziellen Förderstand vom 31. Juli 2026. Die persönlichen und gebäudebezogenen Voraussetzungen werden vor der Antragstellung geprüft.

50 %

Wohngebäude (EBW)

Gefördert werden 50 % des förderfähigen Beratungshonorars.

  • maximal 650 € bei Ein- und Zweifamilienhäusern
  • maximal 850 € bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten
  • zusätzlich bis zu 250 € für die Erläuterung gegenüber einer WEG
Aktuelle BAFA-Informationen zur EBW
50 %

Nichtwohngebäude (EBN – Modul 2)

Gefördert werden 50 % des förderfähigen Beratungshonorars. Der Höchstbetrag richtet sich nach der beheizten oder gekühlten Nettogrundfläche.

  • unter 200 m²: maximal 850 €
  • 200 bis 500 m²: maximal 2.500 €
  • mehr als 500 m²: maximal 4.000 €
Aktuelle BAFA-Informationen zu Modul 2
Strukturierter Ablauf

So entsteht Ihr Energieberatungsbericht

Ziele und Förderfähigkeit klären

Wir besprechen Gebäudeart, Sanierungsziele, zeitlichen Rahmen und die Voraussetzungen einer möglichen Beratungsförderung.

Unterlagen zusammenstellen

Pläne, Verbrauchsdaten, Bauteilaufbauten und Angaben zur Anlagentechnik bilden die Grundlage der Beratung.

Gebäude vor Ort aufnehmen

Der vorhandene Zustand wird geprüft, dokumentiert und mit den verfügbaren Unterlagen abgeglichen.

Bilanz und Varianten erstellen

Das Gebäude wird energetisch bewertet. Darauf aufbauend werden passende Maßnahmen und Varianten entwickelt.

Bericht verständlich erläutern

Sie erhalten den Beratungsbericht und eine persönliche Erläuterung der Ergebnisse, Zusammenhänge und nächsten Schritte.

Vorbereitung

Welche Unterlagen sind hilfreich?

Nicht alle Unterlagen müssen vollständig vorhanden sein. Je besser der Bestand dokumentiert ist, desto genauer und effizienter kann die Beratung erfolgen.

Gebäudepläne und Flächen
  • Grundrisse, Schnitte und Ansichten
  • Wohn-, Nutz- oder Nettogrundflächen
  • gegebenenfalls Umbau- und Erweiterungspläne
Bauteile und Sanierungen
  • bekannte Bauteilaufbauten
  • Rechnungen oder Nachweise früherer Sanierungen
  • Angaben zu Fenstern, Dach, Wänden und Bodenflächen
Anlagentechnik
  • Daten zu Heizung und Warmwasser
  • bei Nichtwohngebäuden zusätzlich Lüftung, Kühlung und Beleuchtung
  • technische Datenblätter und Wartungsunterlagen
Energieverbrauch und Nutzung
  • Verbrauchsabrechnungen möglichst mehrerer Jahre
  • Nutzungs- und Betriebszeiten
  • bekannte Leerstände oder besondere Nutzungsbedingungen
Häufige Fragen

Energieberatung kurz erklärt

Muss ich die empfohlenen Maßnahmen anschließend umsetzen?

Nein. Der Bericht ist eine Entscheidungs- und Planungsgrundlage. Sie bestimmen selbst, welche Maßnahmen Sie umsetzen und zu welchem Zeitpunkt dies geschieht.

Was unterscheidet den Beratungsbericht von einem Energieausweis?

Der Energieausweis stellt energetische Kennwerte und die Effizienzklasse eines Gebäudes dar. Eine Energieberatung geht deutlich weiter: Sie untersucht den Bestand, entwickelt konkrete Sanierungsvarianten und erläutert deren technische Zusammenhänge.

Ist ein Nichtwohngebäude-Bericht nur für große Unternehmen sinnvoll?

Nein. Auch kleinere Büro-, Praxis-, Verkaufs- oder Werkstattgebäude können von einer strukturierten Bestandsanalyse und abgestimmten Sanierungsstrategie profitieren. Entscheidend sind Gebäude, Nutzung und Beratungsziel.

Werden bei Nichtwohngebäuden auch Beleuchtung und Lüftung betrachtet?

Ja, sofern diese Systeme für das Gebäude relevant sind. Die Bilanzierung nach DIN V 18599 kann neben Gebäudehülle und Heizung auch Warmwasser, Lüftung, Kühlung und Beleuchtung berücksichtigen.

Ist die angegebene Förderung garantiert?

Nein. Eine Förderung setzt die Einhaltung der aktuellen Programmbedingungen und eine Förderzusage voraus. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Deshalb werden Voraussetzungen und Verfahrensschritte vor Beginn der geförderten Beratung geklärt.

Kann die Sanierung über mehrere Jahre verteilt werden?

Ja. Gerade der iSFP und ein schrittweise aufgebautes Sanierungskonzept helfen dabei, Maßnahmen sinnvoll zu ordnen und spätere Schritte bereits bei früheren Entscheidungen mitzudenken.

Welche Beratung passt zu Ihrem Gebäude?

Senden Sie mir einige Eckdaten zu Gebäudeart, Nutzung und Ihrem Sanierungsziel. Ich prüfe, welcher Beratungsbericht sinnvoll ist, welche Unterlagen benötigt werden und ob eine Förderung infrage kommt.

Unverbindlich Kontakt aufnehmen

Offizielle Grundlagen: BAFA – Energieberatung für Wohngebäude · BAFA – Modul 2: Energieberatung DIN V 18599 · BAFA – Hinweise zum Beratungsbericht

Förderbedingungen und technische Vorgaben können sich ändern. Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt der Antragstellung geltenden Richtlinien, Merkblätter und Programmbedingungen der zuständigen Förderstelle. Es werden ausschließlich eigene Texte und CSS-Gestaltung verwendet; geschützte Normtexte oder fremde Abbildungen werden nicht wiedergegeben.

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Kontakt

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Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Energieberatung Max Meurer

Moselstr. 12
56332 Alken

01575 – 961 77 92
meurermax@yahoo.de

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